Meine Merkliste
my.bionity.com  
Login  

Adsorptionschromatografie



Die Adsorptionschromatographie ist ein spezielles Chromatographie-Verfahren, bei der die stationäre Phase ein Adsorbens ist. Die Auftrennung erfolgt durch wiederholte Adsorption und Desorption.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen

Beim Adsorptionsvorgang lagert sich ein mit der mobilen Phase herangetragener Stoff an der Oberfläche der festen, stationären Phase ab. Für die Adsorption können relativ schwache physikalische Kräfte (Van-der-Waals-Kräfte) oder stärkere chemische Anziehungskräfte verantwortlich sein. Wichtig für die chromatographische Trennung ist, dass die Kräfte bei diesen Grenzflächenreaktionen nicht zu stark sind und die Vorgänge umkehrbar ("reversibel") bis zur Gleichgewichtseinstellung ablaufen.

Adsorptionsgleichgewichte sind abhängig von der Konzentration der adsorbierbaren Stoffe in der mobilen Phase, von der Temperatur und vom Verhältnis der Menge an Adsorbens zur Menge der adsorbierbaren Substanz.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Adsorptionschromatografie aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.