Meine Merkliste
my.bionity.com  
Login  

5-Aminolävulinsäure



Strukturformel
Allgemeines
Name 5-Aminolävulinsäure
Summenformel C5H9NO3
CAS-Nummer 106-60-5
Kurzbeschreibung weißes Pulver
Eigenschaften
Molare Masse 131,13 g/mol
Aggregatzustand fest
Schmelzpunkt 156-158 °C
Löslichkeit

gut löslich in Wasser

Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung

R- und S-Sätze R: ?
S: ?
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

5-Aminolävulinsäure ist eine Vorstufe des Häm in der Porphyrinsynthese; hierbei reagieren zwei Moleküle zu Porphobilinogen.

Weiteres empfehlenswertes Fachwissen


In der Photodynamischen Therapie reichert sich die 5-Aminolävulinsäure in Tumorzellen deutlich stärker an als in unveränderten Zellen. Nach Umwandlung in Protoporphyrin kann Lichtenergie aufgenommen und auf Sauerstoff übertragen werden, der dadurch zum sehr reaktiven Singulett-Sauerstoff wird und das Tumorgewebe, in dem das Protoporphyrin bevorzugt gebildet wurde, spezifisch zerstört.

Bei einer akuten Bleivergiftung gilt 5-Aminolävulinsäure im Urin als empfindliches Nachweisverfahren.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel 5-Aminolävulinsäure aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.