Dr. Tobias Polifke, Dr. Peter Rauch

Falsch-Positive in SARS-CoV-2 Antikörpertests einfach vermeiden

Die momentan kommerziell erhältlichen Antikörpertests zur Prüfung des Immunstatus gegen Covid-19 zeigen häufig Falsch-Positive. Wir zeigen, wie sich dies mit innovativen Lösungen bei ELISA und anderen Immunoassays vermeiden lässt.

Aktuell im Markt erhältliche Antikörpertests auf IgG gegen SARS-CoV-2 Antigene stehen zu Recht in der Kritik, weil die Zahl der Falsch-Positiven deutlich zu hoch ist, als dass sie für ganz wesentliche Aufgaben in der Pandemie einsetzbar wären.

Wenn man aufgrund von falsch-positiven Messungen einzelne Personen fälschlicherweise als immun gegen Covid-19 erklärt, erhöht man das Risiko für Super-Spreader deutlich – wegen schlecht gemachter Diagnostik.

Die Autoren beschreiben, wie man unter Nutzung bestehender Lösungen wie einem Assay Diluent, das Kreuzreaktivitäten vermeiden hilft, einem speziell für die Infektions-Serologie entwickelten Blockierer und einem millionenfach bewährten Coating Stabilizer auf einfache Weise Assays aufbauen kann, die die bisherige unzureichende Zuverlässigkeit der Antikörpertests signifikant erhöhen kann.

Selbst zuverlässige Assays mit einer Probenverdünnung von 1:10 werden so möglich, die dennoch keinen Hintergrund zeigen.

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