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Erzeugung von Reinstwasser/-dampf im pharmazeutischen Herstellungsbetrieb

Destillation und Reinstdampf – Teil 2 * Teil 1 s. Pharm. Ind. 2015;77(11):1660–1667

Beim Vergleich der unterschiedlichen Destillationsverfahren wird deutlich, dass die Thermokompression ein sehr wirtschaftliches Verfahren ist, um WFI herzustellen. Dies gilt noch verstärkt, wenn das WFI kalt verwendet wird. Dieser Anlagentyp ist in USA sehr verbreitet, während in Europa die Popularität der Thermokompressionsanlagen durch verstärkte Anforderungen an die Energieeffizienz („Carbon-Footprint“) erst jetzt wieder stark zunimmt. Die kennzeichnenden Brüdenverdichter weisen durch fortwährende Verbesserungen Standzeiten von 8 000 Betriebsstunden auf. Außenliegende Lager und Wellenabdichtungen sind einfach zu warten. Durch die hohe Effizienz bei der kalten Herstellung von WFI durch die Thermokompression, nimmt die Diskussion um die „Kaltlagerung von WFI“, im Zusammenhang mit dem geeigneten Sanitisierungsverfahren zunehmend an Fahrt auf. Zusätzlich weisen Thermokompressionsanlagen bei der Erzeugung von WFI durch Strom als Primärenergie wirtschaftliche Vorteile auf.

Autoren:   Carsten Rupprecht
Journal:   pharmind
Band:   77
Ausgabe:   12
Jahrgang:   2015
Seiten:   1810
Erscheinungsdatum:   01.12.2015
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