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Übertragung der Granulierung in zwei getrennten Schritten auf einen Ein-Schritt- Wirbelschichtprozess

Teil 2: Wirbelschichtagglomeration und -trocknung in einem Schritt und Vergleich mit Zwei-Schritt-Prozessen

Die Zielstellung der vorliegenden Studie bestand im Nachweis, dass im Labormaßstab Granulate in der Wirbelschicht im Ein-Schritt-Verfahren (Agglomeration und Trocknung) hergestellt werden können ohne signifikante Veränderung der Qualität der Produkte im Vergleich zu Mischergranulaten [1-3]. In einer ersten Studie wurden zwei unterschiedliche Modellrezepturen im Mischer agglomeriert, mit dem Feuchtgranulierer granuliert und auf Horden an der Luft getrocknet, in einer zweiten Studie wurde das Feuchtagglomerat genauso hergestellt, aber in der Wirbelschicht getrocknet [4], und in der dritten Studie wurden Feuchtagglomeration und Trocknung ohne Unterbrechung des Prozesses in der Wirbelschicht durchgeführt. In den drei Studien wurden bestimmte Prozessparameter verändert und deren Einfluss auf die Granulateigenschaften untersucht, um die Robustheit der Prozesse und den Arbeitsbereich zu ermitteln. Für die beiden Rezepturen wurden für Granulate und Tabletten typische Füllmittel eingesetzt, wobei eine Rezeptur überwiegend unlöslich, die andere dagegen einen hohen Anteil einer löslichen Komponente enthält. Damit sollte der Einfluss der Rezeptureigenschaften auf den Granulierprozess und die Granulateigenschaften untersucht werden. Die hier vorgestellten Untersuchungen im Labormaßstab bilden die Grundlage für das eigentliche Ziel, den Ein-Schritt-Prozess der Wirbelschichtagglomeration und -trocknung auf eine Technikums-Wirbelschichtanlage zu überführen, die Granulate sowohl im Batchprozess als auch in kontinuierlicher Verfahrensweise herzustellen und letztendlich die Wirbelschichtgranulation auf einer kontinuierlichen Anlage zu realisieren.

Autoren:   Katharina Germer, Bertram Wolf
Journal:   TechnoPharm
Band:   3
Ausgabe:   6
Jahrgang:   2013
Seiten:   312
Erscheinungsdatum:   01.06.2013
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