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IT-Anforderungen optimal verarbeiten

Branchenspezifische ERP-Lösungen für die Pharmaindustrie

Möglich macht dies ein integriertes ERP-System, das eine effiziente Organisation, eine optimale Bedarfsplanung, sowie eine transparente Abbildung der gesamten und häufig mehrstufigen Prozesskette erlaubt und speziell auf die Anforderungen der verarbeitenden Branchen zugeschnitten ist. Denn – ob bei der Herstellung von Zwischenprodukten, hochwertigen Arzneimitteln oder Kosmetika – die Produktion der Güter ist komplex und durchläuft eine Vielzahl unterschiedlicher Schritte. Die Prozesskette beginnt bereits bei der Beschaffung der Rohstoffe aus den unterschiedlichsten Regionen weltweit. Es kommt darauf an, die einzelnen Produktionsschritte auf die jeweiligen Ausgangsstoffe und Prozessschritte abzustimmen: So dürfen etwa die Maschinen keine Verunreinigung aufweisen und sollten in optimierter Reihenfolge beschickt werden, um lange Rüst- und Reinigungszeiten zu vermeiden und die Herstellung in gleichbleibend hoher Qualität sicherzustellen. Gleichzeitig wird die Einhaltung gesetzlicher Richtlinien (Compliance) immer wichtiger. REACH [1] sowie bei Kosmetika auch INCI [2] sind Regularien, die hohe Anforderungen an eine umfassende Unterstützung der Produktion durch die IT stellen. Sicherheit, Verfügbarkeit und entsprechende Zertifizierungen sind daher entscheidende Kriterien für ein ERP-System. Denn inzwischen laufen fast alle geschäftskritischen Prozesse IT-gestützt ab und Ausfälle haben meist unmittelbare Konsequenzen – für das Image und die Ertragslage des Unternehmens, im schlimmsten Fall auch für die Gesundheit des Verbrauchers. Auch bei der Prüfung, Veredelung und anschließenden Lagerung der beschafften und hergestellten Produkte zeigen sich die besonderen Anforderungen der Prozessindustrie – hier sind die Verantwortlichen ebenfalls auf optimierte Abläufe angewiesen.

Autoren:   Iris Schroers
Journal:   TechnoPharm
Band:   2
Ausgabe:   5
Jahrgang:   2012
Seiten:   328
Erscheinungsdatum:   01.05.2012
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