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Elektronische Zigaretten – Arznei- oder Genussmittel?

Elektronische Zigaretten kommen in Mode. Sie bestehen aus zwei Bestandteilen, einer „Zigarettenhülle“ in Form und Farbe einer herkömmlichen Zigarette, die einen elektronisch gesteuerten Verdampfer und in der Regel einen Lithium-Ionen-Akku enthalten. In diese „Zigaretten“ können Kartuschen eingebracht werden, die Nikotin in unterschiedlichen Konzentrationen enthalten. Wahlweise werden Tabak oder andere Aromen angeboten, die ohne oder auch mit Nikotin eingesetzt werden können. Das Nikotin wird in der Regel aus natürlichem Tabak gewonnen und nicht synthetisch hergestellt. Die elektronische Zigarette wird benutzt wie eine herkömmliche Zigarette. Durch das Inhalieren entsteht ein Unterdruck, durch den sich der Akku automatisch einschaltet. Durch die vom Akku erzeugte Wärme wird die in den Kartuschen befindliche Flüssigkeit verdampft. Der Benutzer atmet beim Inhalieren einen Aerosoldampf ein, der Tabakaromen oder andere Duftstoffe enthält sowie Nikotin. Der Dampf wird sodann wieder ausgeatmet. Einige Anbieter bieten auch durch die Verwendung von Propylenglykol eine Rauchimitation an, ein Effekt, wie er auch bei Konzerten durch Verdampfer in größerem Umfang eingesetzt wird. Ein Verbrennungsvorgang findet dabei nicht statt. Es entstehen insbesondere bei dem Gebrauch der E-Zigarette im Vergleich zur Tabak-Zigarette keine gesundheitsschädlichen Verbrennungsprodukte wie Teer, reizende oder toxische Gase wie Kohlenmonoxid, toxische Schwermetalle und Nitrosamine.

Autoren:   Burkhard Sträter
Journal:   pharmind
Band:   74
Ausgabe:   6
Jahrgang:   2012
Seiten:   879
Erscheinungsdatum:   01.06.2012
Fakten, Hintergründe, Dossiers
  • Lithium
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  • Genussmittel
  • Duftstoffe
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