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Genetische Grundlagen von Leukämie‐Erkrankungen

Abstract

Zusammenfassend lässt sich resümieren, dass viele pädiatrische Leukämie‐Erkrankungen durch bestimmte chromosomale Translokationen klassifizierbar sind. Zudem finden sich kaum weitere Mutationen (Sekundärmutationen). Dies wird auch durch Studien an ganzen Krebsgenomen bestätigt. Das lässt den Schluss zu, dass chromosomale Translokationen gravierende Folgen für betroffene Zellen haben, die Wachstum, Apoptose und Stammzelleigenschaften beeinflussen. Die entstehenden Fusionsgene kodieren für onkogene Fusionsproteine, die Zellen in Tumorzellen verwandeln können. Damit unterscheiden sich diese pädiatrischen Tumoren in genetischer Hinsicht deutlich von anderen soliden Tumoren, wie z.B. Brustkrebs oder Dickdarmkrebs bei Erwachsenen, die zwischen 60 und 80 Einzelmutationen pro Patient aufweisen.

Autoren:   Rolf Marschalek
Journal:   Pharmazie in unserer Zeit
Band:   41
Ausgabe:   3
Jahrgang:   2012
Seiten:   190
DOI:   10.1002/pauz.201200467
Erscheinungsdatum:   02.05.2012
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