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Einfluss von grünem Tee auf die Bildung von Endothelin‐1. Inhaltsstoffe mit vasodilatatorischem Effekt

Abstract

In‐vitro‐Daten deuten darauf hin, dass durch den Konsum von grünem Tee in Endothelzellen von Blutgefäßen nicht nur die Bildung von NO gesteigert, sondern auch die Entstehung und Sekretion von vasokonstriktorisch aktivem Endothelin‐1 vermindert wird. Die verminderte Bildung und Sekretion von Endothelin‐1 dürfte mitverantwortlich sein für die bei häufigem Genuss von grünem Tee beobachtete Reduktion der kardiovaskulären Morbidität und Mortalität. Obwohl die Bioverfügbarkeit von Polyphenolen im allgemein eher gering ist, sprechen die sehr hohen EGCG‐Gehalte in grünem Tee (ca. 100 bis 200 mg/Tasse) für eine blutdrucksenkende Wirkung. Diese muss allerdings in klinischen Studien erst noch gezeigt werden.

Autoren:   Unger, Matthias
Journal:   Pharmazie in unserer Zeit
Band:   39
Ausgabe:   6
Jahrgang:   2010
Seiten:   469
DOI:   10.1002/pauz.201000394
Erscheinungsdatum:   01.11.2010
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