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Automatisierung kontinuierlicher Herstellungsprozesse

Herausforderung bei der kontinuierlichen Produktion pharmazeutischer Feststoffe

Im Zuge der Initiativen zur Qualitätssteigerung und vor allem getrieben durch die US-amerikanische Regulierungsbehörde FDA (U.S. Food and Drug Administration) rückt die kontinuierliche Fertigung als nächste Generation der Herstellung fester Arzneiformen in den Vordergrund. Unter kontinuierlicher Fertigung wird dabei die vollintegrierte Verarbeitung der Rohstoffe – d. h. Wirkstoffe (Active Pharmaceutical Ingredient – API) und Excipients – zu Tabletten als verkaufsfähige Produkte verstanden. Sowohl Pharmaunternehmen als auch Maschinenhersteller haben diesen Trend aufgegriffen und arbeiten an technischen Lösungen zur Erreichung dieses Ziels. Neben der Entwicklung neuartiger Anlagen für die kontinuierliche Produktion steht nun insbesondere auch die Regelungstechnik im Fokus. Dazu besteht auf 2 Ebenen Bedarf: Zum einen werden Regelkonzepte für den kontinuierlichen Betrieb einzelner Anlagen benötigt. Hier besteht die Aufgabe darin, einen bestimmten Massentrom an Ausgangsmaterial unter Einhaltung der Qualitätsanforderungen zu verarbeiten. Zum anderen besteht auf einer globalen Ebene die Anforderung, den synchronen Betrieb aller Einzelanlagen im Verbund einer gesamten Produktionslinie zu ermöglichen.

Autoren:   Hubertus Rehbaum, Christopher Groß-Weege
Journal:   TechnoPharm
Band:   6
Ausgabe:   6
Jahrgang:   2016
Seiten:   336
Erscheinungsdatum:   01.06.2016
Fakten, Hintergründe, Dossiers
  • Regelungstechnik
  • kontinuierliche Fertigung
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