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Der Medicel Explorer: ein vielseitiges Bioreaktor-System für parallele Zellkultivierungs-Experimente

Die Entwicklung und Durchführung komplexer Zellkultivierungs-Experimente wird durch das vielseitige Bioreaktor-System Medicel Explorer leicht gemacht. Typische Anwendungen sind z.B. die Optimierung der Kultivierungsbedingungen von Zelllinien und das Screening zur Identifizierung von Zellstämmen mit hohem Produktertrag. Dank seiner vielseitigen Funktionalität eignet sich das System z.B. auch für neuere Anwendungen in der Toxikologie oder Systembiologie.

Das Herzstück des Explorers enthält eine Kultivierungseinheit mit 15 parallelen Bioreaktoren, das Probenmodul für die automatisierte Probenentnahme und die Controlware-Software, die die Planung und Durchführung der Kultivierungs-Experimente unterstützt bzw. steuert.

Parameter einzeln steuerbar
Die Kultivierungseinheit ermöglicht nicht nur – wie Bioreaktoren auch – kontrollierte Wachstumsbedingungen, sondern auch Parallelansätze, wie mit Schüttelkolben. Das Kultivierungsmodul besteht aus 15 Bioreaktoren mit mehrfachen Steuerungsmodulen für Gase und Flüssigkeiten. Für jedes Gefäß können Schüttelung, Temperatur, Begasung, pH, gelöster Sauerstoff und Flüssigkeitszufuhr individuell eingestellt werden. Die Kultivierungseinheit unterstützt Bioreaktoren mit einem Kultivationsvolumen von 200 ml oder 500 ml. Hochkomplexe Begasungs- und Flüssigkeitszufuhr-Optionen ermöglicht die Integration zusätzlicher Explorer-Steuerungsmodule in die Kultivierungseinheit.

Automatische Probenentnahme und -steuerung

Das Medicel-Probenmodul ermöglicht eine zügige Probenentnahme aus den Ansätzen in der Kultivierungseinheit. Proben unterschiedlicher Volumina lassen sich entsprechend des Kultivierungsplanes beliebig häufig und in unterschiedlichen Zeitintervallen entnehmen. Die Flüssigproben werden durch eine Pumpe oder durch Überdruck übertragen. Das Probenmodul lässt sich mit einem oder mehreren herkömmlichen Labor-Bioreaktoren verbinden, um Zellkultur von einem größeren Bioreaktor zu den kleineren Reaktoren der Kultivierungseinheit zu transferieren.

Inline-Analyse mit mehreren optionalen Modulen
Optional sind Explorer-Module erhältlich, die über flexible Silikonschläuche mit der Kultivierungseinheit verbunden werden. Module für die automatisierte Analyse lassen sich mit einer ganzen Serie von Proben verbinden, um unter Verwendung nur eines Moduls oder Sensors individuelle Probenanalysen zu ermöglichen. Die optionalen Module ermöglichen die Messung von Metaboliten, pH, gelöstem Sauerstoff, optischer Dichte, der Gasentwicklung und der Zelldichte. Die Plugflow-Einheit dient Experimenten mit Störeinflüssen im Sekunden- bis Minutenbereich. Nur eine einzige Software wird benötigt, um alle Experimente zu steuern.

 

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