|
Druckansicht | PDF-Ansicht | Produkt weiterempfehlen | RSS-Feed

Quantum Dots und andere revolutionäre Fluoreszenzprodukte für die Zellbiologie
|
Vom Cadmium zum Indium - Neue Generation von schwermetallfreien Quantum Dots
Quantum Dots erlauben eine vielseitige Anwendung auf dem Gebiet der Zellbiologie und sind auf Grund ihrer einzigartigen Fluoreszenzeigenschaften eine ideale Alternative zu etablierten Fluorophoren. Sie zeichnen sich durch eine extrem lang andauernde Fluoreszenz über mehrere Monate auch nach häufiger Belichtung aus, sowie durch eine hohe Lichtintensität und Photostabilität. Im Gegensatz zu den organischen Fluorophoren emittieren Quantum Dots in unterschiedlichen Wellenlängenbereichen ein sehr enges, symmetrisches Fluoreszenzspektrum bei gleichzeitiger Anregung bei einer Wellenlänge. Die grundsätzlich neuen physikalischen Eigenschaften dieser Nanokristalle revolutionieren die bislang bekannten Möglichkeiten der Fluoreszenz-Technologie und eröffnen eine neue Welt von Immunfluoreszenz-, In vivo Imaging-, Multiplexing-, Flow Cytometry-, FRET-, oder Western Blot-Experimenten. Neben den klassischen CdSe/ZnS EviFluors™ sind nun auch die schwermetallfreien InGaP/ZnS EviFluors™ der zweiten Generation verfügbar. EviTags™ verfügen auf ihrer patentierten Oberfläche über unterschiedliche funktionelle Gruppen, wie z.B. Amino- oder Carboxylgruppen, und können bei MoBiTec als EviFluo™-Konjugate mit bereits gekoppeltem Biotin, Streptavidin, ProteinA/G oder verschiedenen Sekundär-Antikörpern in den unterschiedlichen Wellenlängen bezogen werden.
Von der Qualle zur Koralle - Neue fluoreszente Proteine für die Lebendzellbeobachtung
Die aus Steinkorallen isolierten, fluoreszenten Proteinmarker aus der CoralHue™-Familie werden um weitere Mitglieder ergänzt: Monomeres und dimeres Keima-Red zeichnen sich v. a. durch ein starkes Fluoreszenzsignal im roten Wellenlängenbereich und den größten, kommerziell verfügbaren Stokes-Shift bei Fluoreszenzproteinen aus (ex. 440 nm, em. 620 nm). Diese Eigenschaft führt u. a. zu einem besseren Signal-Rauschverhältnis und macht Keima-Red zu einem idealen Reporterprotein auch bei Mehrfachfärbung zur Verfolgung von Proteinlokalisation, Monitoring von Genexpression oder zur Quantifizierung von Protein-Protein-Wechselwirklungen mittels fluorescence cross-correlation spectroscopy. Die weiteren Mitglieder der CoralHue™-Familie sind u. a. die von grün zu roter Fluoreszenz photokonvertierenden Kaede- und KikGR Proteine zur Identifizierung einzelner Zellen und Zellorganellen, die monomeren Azami Green, Kusabira Orange und Midoriishi Cyan Proteine (mit bis zu 50% stärkerer Fluoreszenz, besserer Stabilität im neutralen und sauren Milieu, sowie der Vermeidung von Aggregationsproblemen) zum organell-spezifischen Multi-color Labeling, sowie das photochrome Dronpa Green zur Analyse von Diffusions- oder Transportvorgängen in lebenden Zellen.
Alternative Fluoreszenzfarbstoffe zur Markierung von Biomolekülen
Eine kostengünstige und qualitativ ebenbürtige Alternative zu bisher bekannten Fluorophoren sind MoBiTecs MFP-Fluoreszenzfarbstoffe. Sie sind als Carboxylsäuren, NHS-Ester und Maleimide sowie als Konjugate mit Aminogruppen, Biotin und Streptavidin erhältlich. Sie sind zur Markierung von Antikörpern, Proteinen und Nukleinsäuren z.B. in FISH-, Proteomics-, Immunfluoreszenz- und Microarray-Experimenten bestens geeignet. Gebrauchsfertige "MFP Labeling-Kits" zur Markierung von Proteinen und Antikörpern sowie eine große Auswahl mit MFP-Farbstoffen markierten, sekundären Antikörpern sind ebenfalls erhältlich.
|