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Einsatz innovativer Arzneimittel bei schweren Krankheiten zeigt Wirkung: Sterblichkeit rückläufig

26 Aug 2008 - Im Jahr 2007 haben die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) 28,0 Milliarden Euro für Fertigarzneimittel und Impfstoffe ausgegeben. Das waren 1,6 Milliarden Euro oder 6,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Einen großen Teil davon machte mit 0,7 Milliarden Euro die erhöhte Mehrwertsteuer aus. Als wichtige Ausgabenbremse hat sich insbesondere die Senkung der Arzneimittelpreise erwiesen, die aufgrund des Wettbewerbs zu Ausgabenminderungen von 205 Millionen Euro geführt haben.

 
Ein Treiber der Ausgabensteigerung liegt in der Zunahme der Menge der verordneten Arzneimittel: 2007 verschrieben die Ärzte rund 35 Milliarden Tagesdosen (DDD), 5,8 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Vor allem im Bereich der großen Volkskrankheiten wie etwa Herz-Kreislauferkrankungen wurde schlicht mehr verordnet. Dies sind Ergebnisse des Arzneimittel-Atlas 2008.
 
"Bei zahlreichen Krankheiten ist die Steigerung des Verbrauchs zu begrüßen, da sich die Versorgung der Patienten dadurch verbessert. So hat sich die Sterblichkeit an Herz-Kreislaufkrankheiten in den vergangenen 40 Jahren mehr als halbiert. Die Versorgung mit Arzneimitteln hat dazu wesentlich beigetragen", sagte Studienautor und IGES-Chef Prof. Dr. Bertram Häussler. So sei die Zahl der Todesfälle je 100.000 Einwohner, seit 1968 von 729 auf 300 zurückgegangen.
 
VFA-Hauptgeschäftsführerin Cornelia Yzer sieht in den vorgelegten Zahlen einen weiteren Beleg dafür, dass Menschen mit schweren und schwersten Krankheiten geholfen werden kann durch den Einsatz moderner Medikamente.
 
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