MOLOGEN AG reicht Antrag auf klinische Studien mit Krebstherapie dSLIM ein
Klinische Tests in verschiedenen Krebsindikationen vorgesehen
12.12.2007 -
MOLOGEN hat mit der Beantragung zulassungsrelevanter klinischer Studien einen wichtigen Meilenstein in der Produktentwicklung ihres Immunmodulators dSLIM® erreicht. Geplant sind Studien der Phasen Ib und IIa zur Untersuchung der Sicherheit und Wirksamkeit von dSLIM® beim Einsatz gegen verschiedene Krebserkrankungen. MOLOGEN erwartet, die Studienzulassung im ersten Quartal 2008 von der zuständigen Behörde zu erhalten. Die klinischen Untersuchungen sollen zunächst in zwei renommierten Tumorzentren in Deutschland durchgeführt werden.
Mit der dSLIM®-Technologie verfügt MOLOGEN über einen Ansatz zur Bekämpfung von Krebs. Der Ansatz beruht auf eine durch Immunmodulation vermittelte Aktivierung des menschlichen Immunsystems. Damit könnte die häufig fatale Toleranz des Körpers gegenüber Krebszellen überwunden werden. In den bisher durchgeführten präklinischen und klinischen Tests mit dSLIM® gab es erste Hinweise auf eine gute Wirksamkeit und ein positives Sicherheitsprofil der Therapie. Aufgrund des universellen Wirkmechanismus von dSLIM® ist der Einsatz gegen eine Vielzahl von Krebserkrankungen sowie gegen andere schwere Krankheiten denkbar.
Immunmodulatoren bilden eine völlig neue, viel versprechende Klasse in der Behandlung von Krebserkrankungen. Nach Schätzungen von Experten wird der Markt für innovative immunmodulierende Therapien im Jahr 2015 einen Umfang von rund 8 Milliarden US-Dollar aufweisen.
"Mit dem heutigen Antrag auf zulassungsrelevante klinische Studien mit unserer innovativen Krebstherapie dSLIM® haben wir eine intensive Phase der Vorbereitungen erfolgreich abgeschlossen, in die auch Erkenntnisse aus unseren früheren, nicht für Zulassungen verwendbaren klinischen Studien eingeflossen sind", sagte Prof. Dr. Burghardt Wittig, Vorstandsvorsitzender der MOLOGEN AG. "Wir hoffen nun, möglichst bald die beantragten klinischen Tests aufnehmen zu können. Erste Ergebnisse sollten dann bereits im nächsten Jahr vorliegen."