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NascaCell Technologies AG und die Universität von Massachusetts entwickeln Aptamere und Microbodies gegen Botulinumtoxin (Botox)

22.10.2007 - Die NascaCell Technologies AG und die Universität von Massachusetts Dartmouth haben ein Kooperationsabkommen unterzeichnet. Die Vertragspartner beabsichtigen gemeinsam spezifische Inhibitoren für das bakterielle Botulinumtoxin (Botox) zu entwickeln. Dabei bringt die Arbeitsgruppe der Universität Massachusetts Dartmouth um Dr. Shuowei Cai und Prof. Dr. Bal Ram Singh ihre herausragende Expertise auf dem Gebiet der Botulinumforschung ein, NascaCell seine Microbody(TM)- und Aptamertechnologien.

 
Teil des Projekts ist, dass NascaCell für die Universität von Massachusetts Dartmouth als Serviceauftrag spezifische Aptamere gegen eine Untereinheit des Zielproteins entwickelt, die zur Aufklärung der molekularen Wirkweise des Toxins eingesetzt werden. Zudem wird die Universität von Massachusetts Dartmouth NascaCell mit Know-how und Materialien unterstützen, um eigene Microbodies(TM) als Inhibitoren und Wirkstoffe gegen das Toxin zu entwickeln. Das Botulinumtoxin ist eines der stärksten bekannten bakteriellen Gifte, von dem bereits wenige Moleküle ausreichen, um Lähmungen hervorzurufen. Neben der Anwendung des Toxins in geringen Dosen in der kosmetischen Industrie ist Botox wegen seiner Rolle bei Lebensmittelvergiftungen und vor allem aufgrund seines Gefährdungspotentials als Biowaffe zurzeit weltweit Gegenstand intensiver biomedizinischer Forschung.
 
"Die Kooperation mit der Universität von Massachusetts Dartmouth eröffnet NascaCell die Chance, das komplementäre Potential der beiden Schlüsseltechnologien Microbodies(TM) und Aptamere in einem Projekt auszunutzen. Neben der Unterstützung unseres Kunden bei dessen Forschung können wir darüber hinaus die aus dem Projekt gewonnene Expertise für die Entwicklung eigener Microbody(TM)-Wirkstoffe nutzen", erläutert Dr. Michael Blind, Forschungs- und Entwicklungsvorstand der NascaCell Technologies AG.
 
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