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Neuro3d gibt positive Ergebnisse der klinischen Phase II Studien mit Ocaperidone zur Behandlung der Schizophrenie bekannt

18 Apr 2005 - Neuro3d gab positive Ergebnisse aus der vorläufigen Analyse der Resultate von zwei internationalen, klinischen Doppel-blind Studien bekannt. Die Resultate zeigten eine klare Überlegenheit von Ocaperidone gegenüber Placebo; die antipsychotische Wirkung von Ocaperidone war vergleichbar mit einem parallel getesteten sehr erfolgreichen Antipsychotikum. Die Behandlung mit Ocaperidone verursachte keine schweren Nebenwirkungen und die Patienten nahmen im Vergleich zum Referenz Medikament (Vergleichspräparat) wesentlich weniger an Gewicht zu.

 
Die klinische Phase II bestand aus zwei internationalen Studien. In der ersten Studie (OCA-05) wurden 127 Patienten über eine Periode von acht Wochen entweder mit Ocaperidone oder mit einem Scheinmedikament behandelt. Ziel dieser Studie war ein Wirkungsnachweis gegenüber Placebo. Die zweite Studie (OCA-06) zielte auf einen direkten Vergleich mit einem modernen, weit verbreiteten Vergleichspräparat ab. 105 Patienten wurden über eine Periode von zwölf Wochen mit Ocaperidone oder mit dem Vergleichsmedikament behandelt. Neben der Wirksamkeit stand vor allem die Verträglichkeit, insbesondere Gewichtszunahme im Vordergrund des Interesses. Die Patienten waren basierend auf DSMIV-TR als Schizophrene diagnostiziert und hatten einen PANSS Mittelwert von über 100 bei Beginn der Studie. Die Wirksamkeit der Substanz auf positive und negative Symptome wurde mit Standardmethoden wie PANSS, BPRS und CGI erfasst. In beiden Studien wurden eine gegenüber den Ausgangswerten deutliche Reduktion der Symptome festgestellt. In der PANSS betraf die therapeutische Wirkung sowohl die positive (z.B. Halluzinationen) als auch die negative (z.B. Emotionslosigkeit) Symptomatologie. Ähnlich deutliche Wirkungen zeigten sich in auch in den anderen Bewertungsskalen der BPRS und dem CGI.
 
In der OCA-05 Studie ergaben sich keinerlei Hinweise auf Gewichtszunahme durch Ocaperidone. In der OCA-06 Studie war die Gewichtszunahme bei den mit dem Vergleichsmedikament behandelten Patienten deutlich grösser. In beiden Studien verursachte Ocaperidone keine schweren Nebenwirkungen (SÄ's). Vereinzelt wurden für diese Substanzklasse typische extrapyramidale Symptome beobachtet.
 
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