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Wurzelzement

Das Zement ist ein Bestandteil des Zahnes, der dem Dentin im Zahnwurzelbereich aufliegt.

Es ist ein Teil des Zahnhalteapparats und besteht zu 65 % aus Mineralien, zu 23 % aus einem organischen Anteil - mineralisierten kollagenen Fasern und Zementozyten - und zu 12 % aus Wasser. Die Grundsubstanz des Zahnzements ähnelt somit jener des Faserknochens.


Wurzelzement findet sich in vier Formen:

  • Azellulär-afibillär, Schmelzoberfläche (sog. Zementinseln, Zementzungen)
  • Azelluläres Fremdfaserzement (AFZ), zervikales und mittleres Wurzeldrittel (nur hier sind die Sharpey Fasern befestigt => "Verankerungszement")
  • Zelluläres Eigenfaserzement (ZEZ), sog. Reparaturzement
  • Zelluläres Gemischtfaserzement (ZGZ), mittleres, vor allem apikales Wurzeldrittel und interradikulär. (Schichten aus ZEZ und AFZ übereinander.)


Das Zement wird wie das Dentin zeitlebens von Zementoblasten gebildet. Zement, das nach der Zahnentwicklung gebildet wird, wird auch als sekundäres Zement bezeichnet.

Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen!
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Wurzelzement aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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