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Virchow-Trias

Die Virchow-Trias beschreibt die ursächlichen Faktoren der Entstehung einer Thrombose bzw. einer Phlebothrombose (tiefe Venenthrombose).

Sie ist nach dem deutschen Pathologen Rudolf Virchow (1821-1902) benannt.

Demnach wirken auf die Entstehung von Thrombosen im Wesentlichen drei Faktoren ein:

  • Endothelalterationen (Veränderungen bzw. Schäden an der Gefäßwand)
    • Entzündung (z. B. Phlebitis, Arteritis -> Entzündung der Arterien, Endokarditis -> Entzündung der Herzgefäßwand)
  • Veränderungen der Strömungsgeschwindigkeit des Blutes
    • Wirbelbildung (z. B. Aneurysma -> Aussackung in einem Blutgefäß, Varizen -> Krampfadern, Vitien -> Herzfehler z. B. Klappen)
  • Veränderungen der Blutbeschaffenheit
    • Mangel an physiologischen Inhibitoren der Blutgerinnung (z. B. Antithrombin III)
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Virchow-Trias aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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