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Serin
| Strukturformel |
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| Allgemeines |
| Name |
Serin |
| Abkürzung |
Ser, S |
| essentiell |
nein |
| Restname |
Seryl- |
| Andere Namen |
2-Amino-3-hydroxy-propan-1-säure
α-Amino-β-hydroxypropionsäure |
| Summenformel |
C3H7NO3 |
| CAS-Nummer |
56-45-1 |
| Kurzbeschreibung |
farbloses Pulver |
| Eigenschaften |
| Molmasse |
105,09 g/mol |
| Aggregatzustand |
fest |
| Dichte |
? g/cm³ |
| Schmelzpunkt |
215–225 °C |
| Siedepunkt |
? °C |
| Dampfdruck |
? Pa (x °C) |
| Löslichkeit |
gut in Wasser (364 g/L bei 20 °C) |
| Seitenkette |
hydrophil |
| isoelektrischer Punkt |
5,68 |
pK-Werte
bei 25 °C |
pKCOOH: 2,1
pKNH2: 9,2 |
| van-der-Waals-Volumen |
73 |
| Lipidlöslichkeit |
LogP = -0,8 Quelle? |
| Sicherheitshinweise |
| Gefahrensymbole |
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| R- und S-Sätze |
R: ?-?
S: ?-?
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| MAK |
nicht festgelegt |
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. |
Serin ist eine proteinogene Aminosäure. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der Seide.
Serin ist auch Bestandteil des Phosphoglyzerids Phosphatidylserin, einem Baustein der Biomembranen.
Genauso wie alle Aminosäuren mit einer OH-Gruppe (Hydroxygruppe) kann Serin phosphoryliert werden und spielt somit bei der Aktivierung / Inaktivierung von Enzymen eine wichtige Rolle. Außerdem befindet sie sich häufig im aktiven Zentrum von Enzymen und spielt daher für die Biokatalyse eine wichtige Rolle: Beispiele dafür sind die Serinproteinasen und ihre Inhibitoren, die Serpine (Serinproteinasen-Inhibitoren).
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