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Quecksilber(II)-thiocyanat
| Strukturformel |
| Keine Strukturformel vorhanden |
| Allgemeines |
| Name |
Quecksilber(II)-thiocyanat |
| Andere Namen |
Quecksilberthiocyanat, Quecksilberrhodanid
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| Summenformel |
Hg(SCN)2 |
| CAS-Nummer |
592-85-8[1] |
| Kurzbeschreibung |
weißes geruchloses brennbares Pulver |
| Eigenschaften |
| Molare Masse |
316,75 g/mol[1] |
| Aggregatzustand |
fest |
| Dichte |
3,71 g/cm3 |
| Schmelzpunkt |
165 °C[1] (ab 110 °C Zersetzung) |
| Siedepunkt |
- |
| Löslichkeit |
schwer löslich in Wasser (0,7 g/l)[1]
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| Sicherheitshinweise |
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| MAK |
0,1 mg/m3[1]
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| LD50 |
46 mg/kg (oral Ratte)[2]
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| WGK |
3 |
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. |
Quecksilber(II)-thiocyanat ist eine chemische Verbindung des Quecksilbers, die in Form eines weißen geruchlosen Pulvers vorliegt.
Gewinnung und Darstellung
Quecksilber(II)-thiocyanat kann durch Reaktion von Ammoniumthiocyanat mit Quecksilberchlorid dargestellt werden.
Verwendung
Quecksilber(II)-thiocyanat wird verwendet:
- als Nachweismittel für Chlorid-Ionen (Farbreaktion mit Eisen(III)-nitrat zu Quecksilber(II)-chlorid und Eisen(III)-thiocyanat[3][4]).
- in der Fotografie bei der Entwicklung zum Verstärken von Negativen
- Es wurde früher auch als Scherzartikel (Pharaoschlangen) eingesetzt (bildet beim Anzünden schwarze längliche schaumige Gebilde), was sich aber aufgrund der Giftigkeit der entstehenden Quecksilberdämpfe heute verbietet.
Quellen
- ↑ a b c d e f http://biade.itrust.de/biade/lpext.dll?f=id&id=biadb%3Ar%3A5e2bd&t=document-frame.htm&2.0&p=#JD_id491027
- ↑ http://www.merck4pharma.com/fcatalog/showProduct.cmd?catalogNr=104484&pAssId=1500&categoryId=000000080002f34000010023&cAssId=1500&application=Merck4Pharma&country=de&language=de#spec
- ↑ http://www.lkv-rostock.de/uploads/vorlesungen/27/Versuch%207%20Chloridbestimmung.pdf
- ↑ http://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/wwu/sicherheit/as/gf/twu_01.pdf
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