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Plummer-Vinson-Syndrom

Klassifikation nach ICD-10
D50.1 Sideropenische Dysphagie
ICD-10 online (WHO-Version 2006)

Unter dem Plummer-Vinson-Syndrom versteht man einen Symptomkomplex trophischer Störungen, die speziell durch Eisenmangel ausgelöst werden. Es ist nach dem US-amerikanischen Internisten und Endokrinologen Henry Stanley Plummer (1874-1937) und dem US-amerikanischen Chirurgen Porter Paisley Vinson (1890-1959) benannt.

Es treten Schleimhautdefekte, Mundwinkelrhagaden (Einrisse im Mundwinkel), brüchige Nägel und Haare, Zungenbrennen und Dysphagie (Schluckbeschwerden) durch größere Schleimhautdefekte auf. Die Erkrankung ist weiterhin ein endogener Risikofaktor für die Entwicklung eines Ösophaguskarzinoms (Speiseröhrenkrebs).

Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen!
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Plummer-Vinson-Syndrom aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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