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Placenta praevia
Als Placenta praevia wird eine Fehllage des Mutterkuchens (Plazenta) bezeichnet: Er ist in der Nähe des Gebärmutterhalses eingepflanzt und überdeckt den Ausgang teilweise oder zur Gänze. Von "Placenta praevia" solle erst nach abgeschlossener 24. Schwangerschaftswoche gesprochen werden, da zuvor noch ein "Nach oben Wachsen" des Mutterkuchens möglich ist.
Unterschieden wird:
- Placenta praevia marginalis = Nur der Rand des Mutterkuchens liegt nahe am Gebärmutterhals, bedeckt diesen aber nicht
- Placenta praevia partialis = Der Mutterkuchen liegt teilweise über der Öffnung des Gebärmutterhalses
- Placenta praevia totalis = Der Mutterkuchen liegt komplett über der Öffnung des Gebärmutterhalses
In den letzten Monaten vor der Geburt bzw. in der Eröffnungsphase kann es durch Wehen zur teilweisen Ablösung der Plazenta kommen. Dabei besteht Lebensgefahr für Mutter und Kind. Mittels einer Ultraschalluntersuchung wird diese Fehllage der Plazenta meist rechtzeitig erkannt. Hinweisendes Symptom kann eine schmerzfreie Blutung aus der Scheide sein. In solchen Fällen ist eine Lagerung nach Fritsch empfohlen. Der Notarzt sollte verständigt oder unverzüglich ein Krankenhaus aufgesucht werden.
Bei einem vollständigen oder teilweisen Vorliegen des Mutterkuchens vor der Gebärmutterhalsöffnung ist die Schwangerschaft auf jeden Fall per Kaiserschnitt zu beenden, da ansonsten im Falle einer Geburt die Versorgung des Kindes nicht gewährleistet ist, das Kind versterben und es zu schweren, für die Mutter lebensbedrohlichen Blutungen kommen kann.
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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Placenta_praevia aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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