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Parageusie

Parageusie (altgriech.: παρά = neben, gegen; ἡ γεύσις, -εως f. = der Geschmack) bezeichnet die Veränderung des Geschmackssinns bzw. der Geschmackswahrnehmung. Parageusie ist eine Schmeckstörung und wird im Bereich der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde behandelt. Im Gegensatz zur Anosmie ist nicht der Geruchssinn sondern sind die Geschmacksknospen im Mund betroffen, traditionell für die Geschmacksrichtungen bitter, süß, sauer und salzig verantwortlich. Das führt zu einem veränderten, schlechten, z. B. bitteren Geschmack im Mund. In der Homöopathie ist "schlechter Geschmack im Mund" ein regelmäßig genanntes Symptom, z. B. als Indikator für Pulsatilla.

Die möglichen Ursachen sind vielfältig, z.B. als Nebenwirkung von Arzneimitteln, bei Magen-Darm-Erkrankungen (insbesondere durch Medizin gegen Helicobacter-Bakterien), Sodbrennen oder verdorbene Lebensmittel, z.B. durch Nüsse oder Kerne.

Die Lebensqualität ist merklich beeinträchtigt, z. B. wenn nicht nur alles sondern auch jede Schokolade richtig bitter schmeckt.

Eine Geschmacksstörung kann sich innerhalb weniger Tage oder Wochen reduzieren und ganz verschwinden.

Siehe auch


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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Parageusie aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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