Oxprenolol gehört zu den nichtselektiven Betablockern, da es nicht spezifisch an den β1-Rezeptoren bindet. Es weißt eine intrinsische sympatomimetische Aktivität (ISA) auf, ebenso wie die Betablocker Acebutolol und Pindolol. Die relative Wirkstärke des Oxprenolol im Vergleich zum Propranolol beträgt 1.
Pharmakokinetik
Das fettlösliche Oxprenolol unterliegt einem ausgeprägtem First-Pass-Effekt, die Bioverfügbarkeit ist sehr variabel und schwankt zwischen 20 % bis 70 %. Das Oxprenolol wird in der Leber abgebaut.
Besonderheiten
Alle Betablocker mit ISA sollen häufiger zu Schlafstörungen führen, als Betablocker ohne ISA.
Literatur
T. Karow / R. Lang-Roth: Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie. 2003 S.62 - S.66