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Mutterpflanze


Mutterpflanzen sind auf Sortenqualität und hygienischen Status geprüfte Pflanzen: das Ausgangsmaterial, von dem Stecklinge oder Steckhölzer gewonnen werden.   In der Regel baut man sie im Sommer oder Herbst vor der Stecklingsernte, die während der Wintermonate stattfindet, auf. Bis dahin sollen die Mutterpflanzen reich verzweigt und ausreichend groß sein, damit in kurzer Zeit viele Stecklinge geerntet werden können.

Mutterpflanzen für die vegetative Massenvermehrung stehen heute fast ausschließlich nur noch in strahlungsreichen südlichen Klimaten, in Gebieten mit niedrigen Lohnkosten, um einen ausgereiften und preisgünstigen Steckling zu erzeugen. Hohe Energie- und Lohnkosten verhindern, dass diese Phase der Wertschöpfung in Zentraleuropa stattfinden kann.

Bei der generativen Vermehrung nennt man das Äquivalent der Mutterpflanze übrigens Samenträger.

 
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