 |
 |
 |
 |
 |
|
|
Mikrokern-Test
Der Mikrokern-Test ist ein In vivo-Test zum Aufdecken von chromosomalen Schäden (Chromosomenbruch bzw. klastogener Effekt) und Schäden des Spindelapparates (aneugener Effekt) an mitotischen, mammalischen Zellen. Er wurde entwickelt, um das gentoxische bzw. mutagene Potential chemischer Substanzen nachzuweisen.
Prinzip
Polychromatische Zellen aus dem Knochenmark von Mäusen werden auf das Vorhandensein so genannter Mikrokerne (Mikronuklei, engl. micronuclei) untersucht. Diese können während des mitotischen Reifungsprozesses von Erythrozyten durch Einwirkung eines Mutagens entstehen und sind von einer eigenen Kernmembranhülle umgebene ganze Chromosomen oder Chromosomenfragmente. Durch entsprechende Färbemethoden treten die Mikronuklei optisch als kleine, runde Partikel im Zytoplasma in Erscheinung.
Literatur
Heddle et al., 1991 [1]
|
| |
|
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Mikrokern-Test aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
|
|
|
|
|
|