Life Science Lexikon

Suchziel:
Verknüpfung:
Suche nach:

Übersicht alphabetische Artikelliste  
Mesogloea

Die Mesogloea ist ein gallertartiges Gewebe, welches bei den Hohltieren (Nesseltiere und Rippenquallen) den Zwischenraum zwischen der inneren Gastrodermis- und der äußeren Epidermisschicht ausfüllt. Sie ist im Ursprungsfall zellfrei, bei den meisten Gruppen wandern jedoch verschiedene Zellen in die Schicht ein.

Die Mesogloea besteht zu 98% aus Wasser, außerdem enthält sie Kollagene, Mucosaccharide und Glycoproteine. Die eingewanderten, meist epidermalen Zellen, bilden bei einigen Taxa ein Skelett aus Fibrillen. Bei den Schirmquallen (Scyphozoa) und den Blumentieren (Anthozoa) ist die Mesogloea meistens sehr voluminös, während sie etwa bei den Hydrozoen nur eine schmale Stützlamelle bildet. Bei den Medusen (Quallen) sowie den Rippenquallen spielt die Mesogloea auch eine Rolle für den Auftrieb.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Mesogloea aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
MyBionity.COM
Newsletter-Abo
Ihre e-Mail:
Top  
© 2001-2008 Chemie.DE Information Service GmbH
a Life Science Network Division

 www.Chemie.DE   www.Bionity.COM   www.ChemEurope.COM   www.ChemieKarriere.NET   www.BioKarriere.NET