Sowohl die D-Lyxose als auch die L-Lyxose kommen in der Natur nicht in freier Form vor, sie ist auch nur äußerst selten - wie zum Beispiel beim Mycobacterium phlei/Mycobacterium smegmatis - am Aufbau von Zellmembranen beteiligt [3].
Chemische Eigenschaften
Verhalten in wässriger Lösung
In wässriger Lösung kommt es teilweise zu einem intramolekularem Ringschluss, sodass sich ein Gleichgewicht zwischen der Aldoform und den beiden Ringformen (Furanose-Form und Pyranose-Form) einstellt, wobei die Lyxose dann fast ausschließlich in der Pyranoseform vorliegt: [4]
D-Lyxose – Schreibweisen
Keilstrichformel
Haworth-Schreibweise
α-D-Lyxofuranose
<1%
β-D-Lyxofuranose
<1%
α-D-Lyxopyranose
71%
β-D-Lyxopyranose
29%
Sicherheitshinweise
Dieser Stoff wurde bezüglich seiner Giftigkeit noch nicht klassifiziert.
Quellen
↑ ab D-Lyxose, Produkt Information bei Sigma Aldrich: http://www.sigmaaldrich.com/catalog/search/ProductDetail/FLUKA/63010. 01. April 2007
↑ ab L-Lyxose, Produkt Information bei Sigma Aldrich: http://www.sigmaaldrich.com/catalog/search/ProductDetail/FLUKA/63005. 01. April 2007
↑ Kay-Hooi Khoo et al.: Chemistry of the Lyxose-Containing Mycobacteriophage Receptors of Mycobacterium phlei/Mycobacterium smegmatis http://pubs.acs.org/cgi-bin/abstract.cgi/bichaw/1996/35/i36/abs/bi961055+.html. 03. April 2007
↑ Dr. Jürg Hunziker, "Kohlenhydratchemie": http://dcbwww.unibe.ch/groups/hunziker/teaching/carbohyd/Kap_02/209konfo.html. 01. April 2007