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Leriche-Syndrom
Das Leriche-Syndrom ist eine Form der Durchblutungsstörung der Beckenschlagadern. Die Ursachen dafür können Arterienverkalkung sowie Blutgerinnsel (Thrombose/Embolie) sein. In beiden Fällen kommt es zu einer hochgradigen Verengung auf der Höhe der Aufzweigung der Bauchschlagader in die Becken-Arterien. Je nachdem, ob die Durchblutungsstörung plötzlich auftritt oder sich langsam entwickelt, kommt es zu kalten Beinen, Schmerzen, Impotenz und Muskelschwund.
Symptome
Folge ist eine Minderperfusion der unteren Extremitäten, die mit den typischen sechs P-Symptomen einher geht. Diese sind:
Beim Leriche-Syndrom treten zudem Störungen der Blasen- und Rektumfunktion auf und es kommt zur Impotenz.
Behandlung
Um eine dauerhafte Schädigung der minderversorgten Gebiete zu vermeiden, muss schnellstmöglich eine Therapie eingeleitet werden. Abhängig von der Ausprägung der Durchblutungsstörungen kommen entweder Katetherverfahren (Angioplastie) oder Operation (Bypass) in Betracht
Durch die plötzliche Wiederherstellung der Durchblutung (sog.Reperfusion) ist ein sog. Tourniquet-Syndrom möglich, welches behandelt werden muss.
Siehe auch
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