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Lamivudin
| Strukturformel |
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| Allgemeines |
| Freiname |
Lamivudin |
| Andere Namen |
- 3'-Thia-2',3'-didesoxycytidin (3TC)
- (−)-4-Amino-1-[(2S,5R)-2-(hydroxymethyl)-1,3-oxathiolan-5-yl]pyrimidin-2-on
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| Summenformel |
C8H11N3O3S |
| CAS-Nummer |
134678-17-4 |
| Arzneistoffangaben |
| Wirkstoffgruppe |
Virostatikum
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| ATC-Code |
J05AF05 |
| Fertigpräparate |
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| Verschreibungspflichtig: Ja |
| Eigenschaften |
| Molare Masse |
229,257 g/mol |
| Schmelzpunkt |
160-162 °C [1] |
| Löslichkeit |
wenig löslich in Wasser (70 mg/ml) [1]
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| Sicherheitshinweise |
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. |
Lamivudin ist ein chemisches Analogon des Nukleosids Cytidin. Es wird als Virostatikum gegen das HI-Virus und das Hepatitis-B-Virus eingesetzt.
Anwendung
Lamivudin wird in der Therapie der HIV-Infektion und der Hepatitis B eingesetzt. Es gehört zu der Gruppe der Nukleosid-Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (NRTI) und ist seit 1995 in Deutschland zugelassen. Nach Zidovudin (AZT) ist es das zweithäufigst gebrauchte Mittel in der HIV-Therapie.
Quellen
- ↑ a b Lamivudin bei DrugBank
Siehe auch
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Weitere Informationen zum Suchbegriff
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