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Kakodyl
| Strukturformel |
| Keine Strukturformel vorhanden |
| Allgemeines |
| Name |
Kakodyl |
| Andere Namen |
- Tetramethyldiarsin
- Arsendimethyl
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| Summenformel |
C4H12As2 |
| CAS-Nummer |
471-35-2 |
| Kurzbeschreibung |
stark riechende Flüssigkeit |
| Eigenschaften |
| Molare Masse |
209,98 g/mol |
| Aggregatzustand |
flüssig |
| Schmelzpunkt |
−5 °C[1] |
| Siedepunkt |
163 °C[1] |
| Sicherheitshinweise |
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. |
Kakodyl oder Tetramethyldiarsan, As2(CH3)4, früher auch „Cadetsche Flüssigkeit“ genannt, ist eine hochgiftige und abscheulich nach Kot stinkende Flüssigkeit, die sich an der Luft von selbst entzündet. Der Siedepunkt beträgt 163 °C.
Kakodyl gehört zu den metallorganischen Verbindungen.
Es entsteht, wenn man arsenige Säure mit Kaliumacetat destilliert.
Kakodyl und Kakodyl-Verbindungen (mit As(CH3)2-Gruppe) wurden erstmals 1836 von Robert Bunsen systematisch untersucht.
Quellen
- ↑ a b Eintrag zu Tetramethyldiarsin in der GESTIS-Stoffdatenbank des BGIA, abgerufen am 14.9.2007 (JavaScript erforderlich)
- ↑ a b c Nicht explizit in RL 67/548/EWG, Anh. I gelistet, fällt aber dort mit der angegebenen Kennzeichnung unter den Sammelbegriff „Arsenverbindungen, mit Ausnahme der namentlich in diesem Anhang bezeichneten“
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