Vermutlich wirkt diese (und andere) Formen der Jaktation durch die sensorischen Reize stimulierend bzw. beruhigend. Ständige Jaktation führt zu einer Art Trance.
Folgen und Komplikationen
Länger andauernde Jaktation führt zu einer Art Trance, weil die Blut-Hirn-Schranke durchbrochen wird und Botenstoffe ausgeschüttet werden. Eine ähnliche Wirkung tritt auch bei längerem Schaukeln auf dem Spielplatz auf.
Manchmal hilft es, das Kind liebevoll anzusprechen, es zu beruhigen und sich mit ihm zu beschäftigen. Bei heftiger Jaktation mit Verletzungsgefahr werden dämpfende und beruhigende Medikamente gegeben.
Literatur
Christopher Gillberg: Clinical Child Neuropsychiatry
David Semple: Oxford Handbook of Psychiatry
Bettina Schmitz: Paroxysmale Störungen in der Neurologie
Christian Eggers: Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters