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Insulin-like growth factor

  Die Insulin-like growth factors (IGF) (zu deutsch Insulinähnliche Wachstumsfaktoren) sind Polypeptide, die eine hohe Sequenzhomologie zu Insulin zeigen. IGF's sind Teil eines komplexen Systems, das Körperzellen nutzen, um mit ihrer Umgebung zu kommunizieren. Dieses System, das oft auch als IGF-Achse bezeichnet wird, besteht aus zwei Membranrezeptoren (IGF1R und IGF2R), zwei Liganden, einer Gruppe von sechs IGF-Bindungsproteinen (IGFBP 1-6), sowie einigen IGFBP-assoziierten Proteasen.

Funktionen

Insulin-like growth factor 1 (IGF-1) ist ein Wachstumsfaktor, der strukturell dem Insulin sehr ähnlich ist. Er wird hauptsächlich von der Leber nach Stimulation mit GH (Growth Hormone, Wachstumshormon) sezerniert. In Studien konnte ein Einfluss von IGF-1 auf die Regulation sowohl von physiologischen Zuständen als auch von pathologischen Zuständen vor allem in der Krebsentwicklung nachgewiesen werden. Hierbei wurde ein Einfluss auf die Zellproliferation und die Apoptoseverhinderung beschrieben.

Insulin-like growth factor 2 (IGF-2) scheint für die frühe Zellentwicklung eine wichtige Rolle zu spielen, also eventuell in der Fetalphase, während IGF-1 eher zu einem späteren Zeitpunkt für die Wachstumsmaximierung zuständig ist.

Quellenangaben

  1. PDB 3GF1
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Insulin-like_growth_factor aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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