Life Science Lexikon

Suchziel:
Verknüpfung:
Suche nach:

Übersicht alphabetische Artikelliste  
Immunphänotypisierung

Die Immunphänotypisierung ist eine in der Medizin, insbesondere der Hämatologie, Immunologie und Biologie angewandte Methode zur Analyse der Expression verschiedener Antigene auf der Oberfläche von Zellen. Aus dem Expressionsmuster lassen sich Rückschlüsse auf Zugehörigkeit zu einer bestimmten Zellreihe und den Differenzierungsgrad der Zellen ziehen. Besondere Bedeutung hat die Immunphänotypisierung bei der Klassifikation von Leukämien, insbesondere der akuten und chronischen lymphatischen Leukämie und den Non-Hodgkin-Lymphomen. Mit Hilfe markierter monoklonaler Antikörper wird das Antigenprofil der entsprechenden Zellen bestimmt. Bei vielen der untersuchten Antigene handelt es sich um in der CD-Nomenklatur erfasste Leukozyten-Antigene. Die Untersuchung erfolgt meist an Zellsuspensionen, das am häufigsten angewandte Verfahren zum Nachweis der einzelnen Antigene ist die Durchflusszytometrie (FACS-Analyse).

Siehe auch: Antikörperfärbung

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Immunphänotypisierung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
MyBionity.COM
Newsletter-Abo
Ihre e-Mail:
Top  
© 2001-2008 Chemie.DE Information Service GmbH
a Life Science Network Division

 www.Chemie.DE   www.Bionity.COM   www.ChemEurope.COM   www.ChemieKarriere.NET   www.BioKarriere.NET