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Idiopathie

Der Begriff Idiopathie (v. griech. ἴδιος „eigen“ und πάϑη „Leiden“) wird in Verbindung mit Krankheiten genutzt, die ohne eine anamnestisch und diagnostisch fassbare Ursache entstehen.

Bei einer idiopathischen Erkrankung existiert (noch) keine bekannte, beweisbare Ursache im Sinne einer Entstehung durch äußere Einflüsse (Umweltfaktoren), sondern vermutlich oder auch bereits nachgewiesenermaßen sind sie genetisch bedingt.

Der englische Arzt Thomas Willis vertrat zum Beispiel 1672 erstmals die Theorie, dass die Migräne idiopathisch sei.

Weitere Beispiele

siehe auch

symptomatisch - kryptogen - endogen - iatrogen


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