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Ideokinetische Apraxie

Ideokinetische Apraxie - auch ideomotorische Apraxie - ist eine Form der Apraxie und Folge einer Hirnschädigung. Dabei ist ein korrekter Plan vorhanden, kann aber nicht sinnvoll umgesetzt werden (motorische Handlungsfähigkeit ohne Störung des Konzeptes). Bewegungen werden entweder fragmentarisch ausgeführt oder durch fehlerhafte ersetzt. Schuld sind Läsionen des Parietallappens (Steuerung der visuellen Aufmerksamkeit und räumlicher Funktionen, where- und what-System) und der Kommissurenbahnen (Verbindungen zwischen den Hemisphären).

Typische Ausfälle sind z. B.

  • Ausführung von Handlungen und Gesten (auf Kommando; z. B. Zeigegesten, motorische Aktionen wie das Anzünden einer Zigarette oder Aufschließen einer Tür)
  • Imitationen

erhaltene Kompetenzen sind unter anderem

  • spontane Gestik (z. B. das Klopfen an eine oder fehlerloses, rasches Greifen nach einem Gegenstand) und Handhabung von Gegenständen (das Wissen über einen Gegenstand ist vorhanden, nur weiß man nicht, wie man ihn gebrauchen soll)
  • Konzeptbildung von Handlungen
Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen!
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Ideokinetische_Apraxie aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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