Der IP3-Rezeptor besitzt eine hohe Leitfähigkeit. Seine Einzelkanal-Leitfähigkeit ist größer als 200 pS.
Der IP3-Rezeptor ist ein Tetramer, d.h. vier homomere Untereinheiten bilden einen funktionsfähigen Kanal. Jede dieser Untereinheiten verfügt über 6 Transmembrandomänen mit je einer porenbildenden Schleife zwischen den Segmenten 5 und 6.
Vor kurzem wurde gefunden, dass, obwohl ca. 99% aller in der Zelle exprimierten IP3-Rezeptoren in der Membran des ER liegen, einige wenige sich aber auch in der Plasmamembran befinden. In B-Zellen von Mäusen sind das z.B. nur 1-2 Exemplare. Trotzdem tragen sie messbar zum physiologisch wichtigen Einstrom von Calcium in die Zelle bei.