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INR (Medizin)

International Normalized Ratio (INR) ist die Folgenormung zum „Quick“ und ist die empfohlene Ermittlung der Blutgerinnung nach weltweitem Standard. Diese Standardisierung wurde erforderlich, da der Quickwert teilweise bei identischer, korrekter Messung unterschiedliche Ergebnisse liefert.

Die INR verhält sich zum Quickwert umgekehrt proportional:

Normal ist eine INR von 1,0. Therapeutische INR-Werte liegen zwischen 2,0 und 4,0.

Die Messung der INR ist vor allem dann wichtig, wenn aus therapeutischen Gründen die Blutgerinnungszeit medikamentös mit Cumarin-Derivaten verlängert wird (Orale Antikoagulation). In geeigneten Fällen können inzwischen nach einer Schulung Betroffene die Werte durch ein Gerinnungsselbstmanagement selbst ermitteln und die Dosis des Medikaments variieren.

Berechnungsformel aus der Prothrombinzeit PT: {INR}= \left(\frac{PT_{test}}{PT_{normal}}\right) ^ {ISI}

wobei „test“ die Prothrombinzeit der zu testenden Probe darstellt, „normal“ den Normwert und ISI den Internationale Sensivitätsindex. Dieser ist für jeden Hersteller oder jede Prothrombinase im Vergleich zu einer international standardisierten Probe festgelegt (normalerweise zwischen 1,0 und 1,4).

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel INR_(Medizin) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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