Herdenimmunität ist die Bezeichnung für eine kollektive Immunität innerhalb einer Population bezüglich eines Krankheitserregers. Diese Herdenimmunität kann je nach Erregerreservoir durch Impfungen hoch sein. Sinkt die Immunität einer Population unter einen bestimmten Anteil (etwa 90%, abhängig von der Erkrankung), so können sich Krankheiten epidemisch ausbreiten. In Deutschland nimmt die Impfmüdigkeit stetig zu, so dass die Gefahr besteht, dass Krankheiten, gegen die eigentlich geimpft werden kann (z. B. Masern, Mumps), nur eine geringe Durchimpfungrate erzielen, was unmittelbar zu einer mangelnden Herdenimmunität führt.