Life Science Lexikon

Suchziel:
Verknüpfung:
Suche nach:

Übersicht alphabetische Artikelliste  
Höhenhirnödem

Das Höhenhirnödem (abgekürzt HACE, von engl. high-altitude cerebral edema) ist eine gefährliche Erkrankung, die bei Bergsteigern auftreten kann. Ein Hirnödem ist eine seröse Flüssigkeitseinlagerung oder -ansammlung im Gehirn. Wegen des knöchernen Schädels kann sich diese nicht ausdehnen und führt zu einem gefährlichen Druckanstieg im Gehirn.

Das Höhenhirnödem tritt nur bei ca. 0,3 % der Bergsteiger auf, die sich in einer Höhe von 3.000 Meter oder höher befinden, allerdings liegt die Letalität bei ca. 40 %. Wenn nicht sofortige Therapiemaßnahmen ergriffen werden, endet das Höhenhirnödem meist tödlich. In Kombination mit einem Höhenlungenödem (HAPE) ist die Sterblichkeitsrate besonders hoch. Das Leitsymptom des Höhenhirnödems sind Ataxien. Dieses Auftreten von Bewegungsstörungen ist ein wichtiges Anzeichen für den Übergang von der akuten Höhenkrankheit in ein Höhenhirnödem, das sich innerhalb kurzer Zeit aus einer schweren akuten Höhenkrankheit entwickeln kann. Weitere Symptome sind schwerste Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Schwindelzustände, Halluzinationen, Lichtscheu, vernunftwidriges Verhalten, neurologische Veränderungen, subfebrile Temperaturen, Unansprechbarkeit, Bewusstseinsstörungen, Koma und eine 24-Stunden-Urinmenge von unter 500 ml.

Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen!
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Höhenhirnödem aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
MyBionity.COM
Newsletter-Abo
Ihre e-Mail:
Top  
© 2001-2008 Chemie.DE Information Service GmbH
a Life Science Network Division

 www.Chemie.DE   www.Bionity.COM   www.ChemEurope.COM   www.ChemieKarriere.NET   www.BioKarriere.NET