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Hämagglutinationshemmtest

Der Hämagglutinations-Hemm-Test (HTT) basiert darauf, dass virusspezifische Antikörper die Hämagglutination verhindern.

Bestimmte Viren, z.B. das Rötelnvirus, besitzen Antigene mit hämagglutinierenden Eigenschaften.

Bei einer Rötelninfektion werden Erythrozyten durch das Hämagglutinin E2 des Virus agglutiniert. Im Verlauf der Infektion bilden sich Antikörper, die das Hämagglutinin neutralisieren.

In vivo wird dadurch die Adsorption des Virus ans die Zielzelle verhindert. In vitro wird die Hämagglutination verhindert.

Der HHT-Titer ist der reziproke Wert der höchsten Serumverdünnung, bei der die Hämagglutination noch verhindert wird.

Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen!
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Hämagglutinationshemmtest aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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