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Gynäkotropie

Der Begriff Gynäkotropie (Synonym: Gynäkotropismus) bedeutet, dass von einer Besonderheit (etwa in Bezug auf zum Beispiel eine Behinderung, Chromosomenbesonderheit, Erkrankung oder Fehlbildung) bevorzugt das weibliche Geschlecht (also Mädchen und Frauen) betroffen ist und damit das Geschlechterverhältnis bei der Besonderheit nicht nur kurzfristig deutlich unausgeglichen ist.

Beispiele für Besonderheiten mit einer Gynäkotropie sind Aicardi-Syndrom, Anenzephalie, Holoprosenzephalie, Edwards-Syndrom (Trisomie 18), Susac-Syndrom, Pierre-Robin-Sequenz, Cri-du-chat-Syndrom, Rett-Syndrom, Albright-Syndrom (McCune-A.(-Sternberg)-Krankheit), Acanthosis nigricans, Sneddon-Syndrom, Dermatosis papulosa nigra, Bloch-Sulzberger-Syndrom, Stilling-Tuerk-Duane-Syndrom, Lupus erythematodes (systemisch), Antiphospholipid-Syndrom (Hughes-Syndrom), Dermatomyositis, Sjögren-Syndrom, Hashimoto-Thyreoiditis und weitere Autoimmunkrankheiten.

Das Gegenteil von Gynäkotropie ist Androtropie.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Gynäkotropie aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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