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Keimdrüsenband

Als Keimdrüsenbänder bezeichnet man zwei bindegewebige Strukturen, die aus dem vorderen und hinteren Teil der Anlage der Keimdrüsen (Genitalleiste) entstehen.

Vorderes Keimdrüsenband

Das vordere Keimdrüsenbandzieht von der Keimdrüse zum Zwerchfell. Bei männlichen Tieren bildet es sich mit Einsetzen des Hodenabstiegs vollständig zurück. Bei weiblichen Tieren bildet es das Aufhängeband des Eierstocks (Ligamentum suspensorium ovarii).

Hinteres Keimdrüsenband

Das hintere Keimdrüsenband verläuft von der Keimdrüse in den Processus vaginalis. Bei männlichen Embryonen ist es maßgeblich am Hodenabstieg beteiligt und wird daher auch als Gubernaculum testis (Hodenleitband) bezeichnet. Es entwickelt sich zu den beiden Bändern innerhalb des Hodensacks (Ligamentum testis proprium, Ligamentum caudae epididymidis). Bei weiblichen Individuen bildet es das Ligamentum teres uteri.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Keimdrüsenband aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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