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Guanosintriphosphat
| Strukturformel |
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| Allgemeines |
| Name |
Guanosintriphosphat |
| Andere Namen |
- 9-β-D-ribofuranosylguanin-5'-triphosphat
- 9-β-D-ribofuranosyl-2-amino-6-oxo-purin-5'-triphosphat
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| Summenformel |
C10H6N5O14P3 |
| CAS-Nummer |
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| Kurzbeschreibung |
farbloser Feststoff |
| Eigenschaften |
| Molare Masse |
523,18 g·mol–1 |
| Aggregatzustand |
fest |
| Sicherheitshinweise |
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. |
Guanosintriphosphat (GTP) ist eine energiereiche chemische Verbindung aus der Gruppe der Nukleosidtriphosphate. Es dient dabei insbesondere als Energiespeicher bei anabolen (aufbauenden) Vorgängen des Zellstoffwechsels, wie z.B. als Produkt des Citratzyklus (Übertragung der Energie aus Kohlenhydraten/Fetten auf GTP durch Addition eines Phosphatrestes zu GDP) oder der Proteinbiosynthese. Darüber hinaus besitzt GTP als Substrat der G-Proteine eine zentrale Rolle bei der Weiterleitung von Signalen in der Zelle (Signaltransduktion).
Das GTP-Molekül ist ein Kondensationsprodukt aus der Purinbase Guanin, dem Zucker Ribose und drei Molekülen Phosphat. Durch Abspaltung eines Phosphatrestes unter Bildung von Guanosindiphosphat wird Energie freigesetzt.
Mit Hilfe des Enzyms Guanylylcyclase kann aus GTP auch das Signalmolekül cGMP synthetisiert werden. GTP wird außerdem beim nukleozytosolischen Transport in Form von Ran-GTP gebraucht.[1]
Einzelnachweise
- ↑ Florian Horn et. al., Biochemie des Menschen, 3. Aufl., Thieme Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 3-13-130883-4, S.286
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