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Gonadotropine

Gonadotropine sind Proteohormone und Sexualhormone, welche die Keimdrüsen stimulieren.

Die Gonadotropine FSH (follikelstimulierendes Hormon), LH (luteinisierende Hormon), Prolaktin und das humane Menopausengonadotropin (hMG) werden in der Pars distalis des Hypophysenvorderlappens gebildet und von dort in die Blutbahn abgegeben. Die Sekretion wird dabei stoßweise durch Bindung des hypothalamischen Hormons Gonadoliberin (GnRH) stimuliert.

Das humane Choriongonadotropin (hCG) wird während der Schwangerschaft in der Plazenta synthetisiert.

Die drei Gonadotropine FSH, LH und hCG haben die gleiche α-Untereinheit. Die unterschiedliche Funktionalität dieser drei Hormone wird durch die β-Untereinheit bewirkt.

Die Gonadotropine werden bei In-vitro-Fertilisation eingesetzt und können unter Umständen dann ein Ovarielles Hyperstimulationssyndrom auslösen.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Gonadotropine aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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