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Gallenblasenhydrops

Beim Gallenblasenhydrops handelt es sich um eine Vergrößerung der Gallenblase durch Behinderung des Galleabflusses entweder direkt im Gallenblasenhals (Infundibulum) oder durch Verschluss des Gallengangsystems bis zum Duodenum. Die Ursache sind meistens Gallensteine, narbige Verengungen bei Gallenblasen-/wegsentzündung oder aber ein Tumor. Bei zusätzlichem Befall durch Bakterien kann sich Eiter in der Gallenblase bilden (Gallenblasenempyem). Die gestaute Gallenblase lässt sich am unteren Rand der Leber deutlich tasten.

Im akuten Fall, insbesondere bei Gallenwegsverschlüssen im Hauptgallengang zwischen Einmündung des D.zystikus und der Einmündung ins Duodenum kann eine endoskopische Entlastung der Leber (mittels ERC(P)) infrage kommen. Auch eine temporäre konservative Behandlung ist zu erwägen. Die endgültige Behandlung besteht aber mit nur wenigen Ausnahme in der Gallenblasenentfernung (Cholezystektomie).

Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen!
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Gallenblasenhydrops aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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