Life Science Lexikon

Suchziel:
Verknüpfung:
Suche nach:

Übersicht alphabetische Artikelliste  
GPI-Anker

Glycosylphosphatidylinositol-Anker, kurz GPI-Anker, engl. GPI anchor, kommen in allen eukaryotischen Zellen vor. Ihre Hauptaufgabe ist es, Glycoproteine der Zelloberfläche in der Außenseite der Plasmamembran fest zu verankern. GPI-Anker führen ebenfalls zur erhöhten Beweglichkeit einiger Proteine auf der Membran und unterstützen die Signalübertragung sowie den zellulären Transport. Zusätzlich spielen sie eine wichtige Rolle bei der Bildung von Antigenen auf der Plasmamembran und führen somit zur Identifizierung der Zelle.

Der Parasit Trypanosoma brucei kann aufgrund seiner variablen Membranproteine (variant surface gylcoproteins, VSG) nicht vom Immunsystem des Wirts erkannt werden, was durch die sogenannten VSG-GPI-Anker ermöglicht werden kann.

Weiterhin wurde nachgewiesen, dass GPI-Anker ein Trimannose-Glucosamin-Inosit-Rückgrat besitzen.

Quellen

  • http://administration.unifr.ch/futura/fut_group_detail?gr_no=127&sle_lng=5
  • http://dcbwww.unibe.ch/groups/hunziker/teaching/carbohyd/Kap_06/gpianker.pdf
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel GPI-Anker aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Weitere Informationen zum Suchbegriff

Zum Suchbegriff GPI-Anker wurden weitere Informationen bei Bionity.COM gefunden.

    MyBionity.COM
    Newsletter-Abo
    Ihre e-Mail:
    Top  
    © 2001-2008 Chemie.DE Information Service GmbH
    a Life Science Network Division

     www.Chemie.DE   www.Bionity.COM   www.ChemEurope.COM   www.ChemieKarriere.NET   www.BioKarriere.NET