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1,4-Dioxan
| Strukturformel |
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| Allgemeines |
| Name |
1,4-Dioxan |
| Andere Namen |
- 1,4-Dioxan
- 1-4-Dioxacylohexan
- Glycolethylether
- Diethylendioxid
- Ethylendioxid
- Tetrahydro-1,4-dioxin
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| Summenformel |
C4H8O2 |
| CAS-Nummer |
123-91-1 |
| Kurzbeschreibung |
farblose, brennbare, etwas ölige, angenehm riechende Flüssigkeit [1] |
| Eigenschaften |
| Molare Masse |
88,11 g/mol |
| Aggregatzustand |
flüssig |
| Dichte |
1,03 g·cm−3 [1] |
| Schmelzpunkt |
11 °C [1] |
| Siedepunkt |
101 °C [1] |
| Dampfdruck |
41 hPa (20°C)
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| Mischbarkeit |
mischbar mit Wasser |
| Sicherheitshinweise |
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| MAK |
50 ml·m−3
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| LD50 |
5700 mg/kg (oral, Maus) [1]
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| WGK |
2 [1] |
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. |
1,4-Dioxan ist ein alicyclischer Diether und als solcher eine organische heterocyclische Verbindung.
1,4-Dioxan hat einen Flammpunkt von 12 °C.
Darstellung von 1,4-Dioxan
Im ersten Schritt wird Ethylenoxid durch säurekatalytische (konzentrierte Schwefelsäure) Ringöffnung mit Wasser als Nukleophil in Ethylenglykol (1,2-Ethandiol) überführt. Der zweite und dritte Schritt beschreibt jeweils die säurekatalysierten SN2-Substitution, deren zweite intramolekular erfolgt. Protonierungs- und Deprotonierungsschritte wurden jeweils aus Platzgründen weggelassen.
Dioxan bildet sich auch sehr leicht als Nebenprodukt bei allen säurekatalysierten Reaktionen von Ethylenglycol bzw. Diethylenglycol (z. B. Veresterungen).
Verwendung
1,4-Dioxan findet Verwendung als Lösungsmittel, das gut mischbar ist mit den meisten polaren (z. B. Wasser) und weniger polaren/unpolaren Flüssigkeiten (z. B. Toluol) und relativ inert ist.
Quellen
- ↑ a b c d e f Römpp Online, abgerufen 5. August 2007
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