Die großtechnische Herstellung von DMAc erfolgt durch die Umsetzung von Essigsäure mit Dimethylamin und anschließende Dehydratisierung des Reaktionsgemisches:
CH3-COOH + (CH3)2NH → [CH3-COO]− x [(CH3)2NH2]+
[CH3-COO]− x [(CH3)2NH2]+ → CH3-CO-N-(CH3)2 + H2O
Die Produktaufarbeitung und Reinigung erfolgt mittels Destillation.
Toxizität
DMAc ist gesundheitsschädlich beim Einatmen und Berührung mit der Haut. Reizt die Augen. DMAc wirkt sich mit größter Wahrscheinlichkeit teratogen auf das ungeborene Kind aus. DMAc ist nicht kanzerogen beziehungsweise mutagen bei Prüfungen an Mikroorganismen oder an Säugerzellkulturen.
Quellen
↑ abcde Eintrag zu Dimethylacetamid in der GESTIS-Stoffdatenbank des BGIA, abgerufen am 2.9.2007 (JavaScript erforderlich)