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Daphnientest

 

Der Daphnientest wird zum Nachweis von Schadstoffen in Gewässern verwendet. Daphnien (Wasserflöhe) werden in einem Gefäß durch Photozellen auf ihre Bewegungsaktivität untersucht. Bei verunreinigtem, schadstoffhaltigem Wasser nimmt die Bewegungsaktivität der Daphnien ab, was einen Alarm auslöst.

Der Test wird ebenfalls angewandt zur Bestimmung der Ökotoxizität von Chemikalien anhand des EC50 Wertes, der effektiven (Wirk-)Konzentration. Dies ist die Chemikalien-Konzentration bei der 50% einer Population nach einer Einwirkzeit von 48 Stunden bewegungsunfähig ist. Als bewegungsunfähig gelten dabei Tiere, wenn sie nach einer leichten Bewegung des Testbehälters nicht innerhalb von 15 Sekunden anfangen zu schwimmen. Das genaue Testverfahren ist beschrieben in der EG-Richtlinie 67/548/EWG.

 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Daphnientest aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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